Branchen

Treueprogramm für Cafés: in wenigen Schritten startklar

Führe Treulis Treueprogramm in deinem Café ein: QR-Code auf dem Kassenbon, Punkte und Prämien, ohne Pflicht-App und ohne zusätzliche Hardware.

Beispielprämie

Gratis-Kaffee (bis 4,50 €)

Ab 1.000 Punkten. Bei 10 Punkten pro Euro rund 100 € Umsatz, etwa 4,5 % Prämienwert.

Kostenlos starten

Free 0 € für bis zu 10 Kunden, Starter 39 € pro Monat.

Auf dieser Seite

In Kürze

  • Digitales Punktesystem statt Papierkarte: QR-Code auf dem Kassenbon. Dein Gast muss nichts installieren. Wer will, holt sich die kostenlose Treuli-App.
  • Typische Prämie: ein Gratis-Kaffee ab 1.000 Punkten (bei 10 Punkten pro Euro rund 100 € Umsatz), ein etablierter Klassiker für höhere Wiederkehr-Frequenz.
  • Kampagnen für Regen-Nachmittage, Herbst-Heißgetränke und Weihnachtsgebäck feuerst du manuell aus dem Dashboard ab, wenn das Wetter oder die Saison es hergibt.
  • Free-Tarif dauerhaft 0 € (bis 10 Kunden), Starter ab 39 €/Monat für bis 250 Kunden.
  • DSGVO-konform, Hosting in der EU bei Hetzner, einem deutschen Anbieter, keine eigene Café-App nötig, in wenigen Schritten live.

Mit Treuli führst du ein Treueprogramm für dein Café in wenigen Schritten ein: QR-Code am Kassenbon oder Tresen, Punkte im Browser und frei wählbare Prämien. Diese Seite zeigt Einrichtung, typische Café-Prämien und den direkten Weg zum Start – ohne zusätzliche Hardware und ohne Pflicht-App für Gäste.

Warum Cafés ein Treueprogramm brauchen

Die meisten Cafés machen alles richtig: guter Kaffee, geübte Baristi, saubere Öffnungszeiten. Trotzdem hat man das Gefühl, dass Gäste flüchtiger werden. Das liegt selten am Produkt. Es liegt daran, dass du in der Regel nicht weißt, wer deine Stammgäste überhaupt sind. Drei Probleme sitzen dahinter:

  • Die Stammkundin, die morgens um halb neun ihren Cappuccino holt, ist seit zwei Wochen nicht mehr da. Ohne Kundendatei merkst du das erst, wenn sie schon beim Nachbarn sitzt.
  • Innenstadtlage heißt: alle drei Monate macht ein neues Speciality-Café um die Ecke auf. Dein Gast muss einen Grund haben, nicht mal neugierig vorbeizuschauen.
  • To-Go ist emotional bindungslos. Der Latte wird im Gehen getrunken, der Pappbecher landet drei Blocks weiter im Müll. Wer eine Karte im Handy hat, überlegt sich den Umweg zum nächstgelegenen Wettbewerber zweimal.

Eine digitale Kundenkarte hilft bei allen drei Punkten. Du siehst im Dashboard, wer wie oft kommt. Ein Gast mit 450 Punkten geht nicht für einen Latte zum Neuen um die Ecke. Der will seine nächste Prämie. Und der To-Go-Kunde, der seine Karte im Apple Wallet hat, hat dich auch dann im Kopf, wenn er dich gerade nicht sieht.

So funktioniert Treuli für Cafés

Drei Schritte. Mehr Aufwand würde im Kassenbetrieb eh nicht durchgehen. Zwischen Milch schäumen und Kasse öffnen ist keine Zeit für Schulungen:

  1. QR-Code am Tresen. Ein Aufsteller mit QR-Code am Tresen öffnet die Treuli-Karte deines Cafés im Browser des Gasts. Keine Umstellung deiner Kassensoftware, keine zusätzliche Hardware.
  2. Bon scannen für Punkte. Auf der geöffneten Seite scannt der Gast den TSE-QR-Code seines Kassenbons mit dem eingebauten Scanner. Die Punkte werden automatisch nach Einkaufswert gutgeschrieben. Wer will, speichert die Karte in Apple Wallet oder Google Wallet oder holt sich die kostenlose Treuli-App.
  3. Du siehst Daten. Im Admin-Dashboard erkennst du, wer wiederkehrt und welche Prämie zieht. Kampagnen (in der App, als Push, ab Starter auch per E-Mail) feuerst du mit drei Klicks ab.

Das Einrichten geht in wenigen Schritten. Mehr kannst du deinem Barista-Team zwischen Bestellung vier und sieben auch nicht zumuten.

Prämien-Ideen, die in Cafés gut funktionieren

Der Gratis-Kaffee

Der Klassiker, an dem niemand vorbeikommt: ein Gutschein für einen Kaffee bis 4,50 €. Jeder kennt die Mechanik von der Papierkarte. Nur landet sie hier nicht in der Waschmaschine. Bei Treuli setzt du dafür eine Punkteschwelle von etwa 1.000 Punkten (rund 100 € Umsatz, also 4,5 % Prämienwert), denn Treuli zählt Punkte pro Euro, nicht Besuche.

Croissant zum 2. Kaffee

Wer am selben Tag zweimal kommt, bekommt beim zweiten Kaffee ein Croissant. Das hebt den Bon-Durchschnitt, ohne dass du am Preis drehst, und bindet den Nachmittagsbesuch an dich statt an die Konkurrenz vier Türen weiter.

Willkommens-Bonus

Bei der Registrierung gibt es automatisch 200 Punkte (Standard, konfigurierbar). Das Wort „Gratis-Kaffee“ rückt näher, statt bei null zu hängen. Klingt klein, macht aber den Unterschied, ob die Karte beim zweiten Besuch noch im Handy ist.

Empfehlungsbonus, wenn jemand mitkommt

Stammkundin bringt eine Kollegin, die noch nie hier war. Die Kollegin gibt bei der Anmeldung den Empfehlungscode der Stammkundin ein: Sie bekommt den Empfehlungsbonus, die Stammkundin ihre Empfehlungsprämie. Beides stellst du in Treuli selbst ein. Du bezahlst keine Werbung, du bezahlst eine bestehende Kundin dafür, dass sie eine neue mitbringt.

Kampagnen-Fahrplan durchs Jahr

Café ist saisonaler, als es jeder zugeben möchte. Januar und Februar sind zäh, im Sommer läuft der Latte schlechter als der Eiskaffee, im Herbst knallt das Geschäft an, und Weihnachten ist die stärkste Zeit. Wer seine Kampagnen darauf abstimmt, verliert keine Monate mehr. Die Kampagne kündigt deine Aktion an; Punkte rechnet Treuli automatisch auf die Bonsumme, nicht pro Getränk.

  • Herbst-Heißgetränke & Weihnachts-Lebkuchen-Aktion. Oktober bis Dezember ist für jedes Café die fette Zeit. Der erste Pumpkin-Spice-Tag, der erste Lebkuchen-Latte. Kampagnen wie „Diese Woche neu: Lebkuchen-Latte“ oder „Zum Lebkuchen-Latte Zimtgebäck gratis“ schickst du in der App und als Push raus, ab Starter auch per E-Mail, wenn dir der Blick aus dem Fenster sagt, dass der erste Schal-Tag da ist.
  • Januar-Reaktivierung. Halb Deutschland macht „Dry January“ oder spart an Kaffee. Nach zwei Wochen schickst du eine Push raus: „Haferdrink und Matcha gibt es auch bei uns, deine Punkte gelten weiterhin.“ Holt die Zucker-Verweigerer zurück, die sonst sechs Wochen nicht kämen.
  • Eiskaffee-Wochen, Juni bis August. Im Hochsommer läuft der Eiskaffee, der Espresso wird zum Ladenhüter. Kampagne „Eiskaffee-Wochen: jetzt mit hausgemachtem Vanilleeis“ für zwei Wochen. Zieht genau in den Monaten, in denen man sonst an der Kasse nur fliegen zählt.
  • Schulstart, Ende August. Die Nachbarschaft kommt aus dem Urlaub zurück, die Routine startet neu. „Willkommen zurück, deine Punkte warten auf dich“ an alle, die 4–6 Wochen nicht da waren. Die Empfänger wählst du im Dashboard von Hand aus, sortiert nach letzter Aktivität.

4 Praxis-Szenarien

1. Kaffeebar in Innenstadtlage, ~300 Gäste/Tag

Die Kasse hat beim Kassieren zwei Sekunden Zeit, „Scanst du noch schnell den QR auf dem Bon?“ zu sagen. Wer das konsequent macht, baut in drei Monaten eine Stammkunden-Datei auf, die man nie mehr wieder abgeben will. An regnerischen Nachmittagen schickst du manuell eine Push raus: „Heute ab 15 Uhr: Kuchen zum Kaffee für die Hälfte.“ Rettet den Dienstag, an dem sonst alle im Home-Office geblieben wären.

2. Drittwelle-Röster mit angeschlossenem Café

Punkte gelten auch auf Bohnenverkauf: 500 g Bohnen bringen denselben Punktefluss wie der Café-Bon. Der Kunde, der sonst nur Cortado bestellt, nimmt plötzlich eine Tüte mit nach Hause, weil er merkt, dass die gleichen Punkte zählen. Der Bohnenverkauf läuft damit mit, ohne dass du ein Schild aufhängen musst.

3. Campus-Café neben der Uni

August ist tot. Dann kommen die Studierenden zurück und du willst sie in der ersten Semesterwoche wieder haben. Kampagne „Zum Semesterstart geht der erste Kaffee aufs Haus“ geht eine Woche vor Vorlesungsbeginn an alle Gäste, die im letzten Semester regelmäßig da waren. Die ersten Tage sind dann nicht mehr stille Zuschauer.

4. Coffee-Shop mit Frühstücksgeschäft

Zwischen 8 und 9 steht die Schlange bis zur Tür, um 9:30 ist es tot. Kampagne „Ab 9:15 Uhr: Croissant zum Kaffee für 1 €“ zieht die Schlange zeitlich auseinander. Die Barista haben weniger Stress in der Stoßzeit, der Gast steht nicht fünf Minuten, und die Trinkgelder fallen höher aus (Erfahrungswert, keine Studie).

Preise & Start

Free-Tarif kostet 0 €, bis zu 10 Kunden. Keine Kreditkarte beim Start. Für ein Nachbarschaftscafé mit wachsender Stammkundschaft ist der Starter-Tarif sinnvoll: 39 €/Monat bis 250 Kunden, inklusive Auswertungen und Kampagnen per E-Mail. Apple- und Google-Wallet gibt es in jedem Tarif, auch im Free-Tarif. Business 99 €/Monat bis 2000 Kunden.

Alles, was Treuli kann, in der Funktionsübersicht, die Tarife auf der Preisseite. Loslegen kannst du mit der kostenlosen Registrierung. Wenige Schritte später hängt dein QR-Code zur Anmeldung über der Espressomaschine.

Referenzen

Wie digitale Kundenbindung in einem echten Café aussieht, zeigt der Erfahrungsbericht von ’n Eis zapfen, einer inhabergeführten Eisdiele in Sachsen mit eigenem Café in Hainichen, die von einem anderen System zu Treuli gewechselt ist. Die Punkte kommen per Kassenbon, ohne dass das Personal an der Theke zusätzlich etwas machen muss.

Für einen Überblick über alle digitalen Kundenkarten-Anbieter empfehlen wir den Vergleich digitaler Kundenkarten 2026 mit Tarifen, Wallet-Funktionen und Hosting-Ländern in einer Tabelle.

Eine Papierkarte 2026 ist wie eine Kreidetafel mit der Tagessuppe, die seit Montag nicht mehr aktualisiert wurde. Die Technik ist da, die Gäste erwarten es, und der Einstieg kostet weniger als eine 500-g-Tüte Spezialitäten-Bohnen.

Mit Treuli umsetzen

Treuli kostenlos testen

Der Free-Tarif ist dauerhaft kostenlos. Die bezahlten Tarife testest du 14 Tage lang, ohne Kreditkarte.

Kostenlos starten

Über den Autor

Daniel Gläser hat Treuli gegründet und entwickelt die Plattform mit Gläser IT-Solutions in Chemnitz. Er schreibt über Kundenbindung für lokale Geschäfte.

Alle Artikel von Daniel Gläser
FAQ

Häufige Fragen

Kurz beantwortet: was zu diesem Thema oft gefragt wird.

Wie viele Punkte sind in einem Café sinnvoll bis zur Prämie?

Als Erfahrungswert, keine Studie: Plane etwa 3–5 % des Umsatzes als Prämienwert ein. Bei 10 Punkten pro Euro entspricht ein Gratis-Getränk im Wert von 4,50 € damit etwa 900 bis 1.500 Punkten (90 bis 150 € Umsatz). Wichtig sind klare Schwellen, die Gäste leicht nachrechnen können.

Brauchen meine Gäste eine App auf dem Handy?

Nein, müssen sie nicht. Der Gast öffnet die Karte im Browser, scannt dort den QR-Code auf dem Kassenbon und hat die Punkte sofort. Wer mag, holt sich die kostenlose Treuli-App fürs iPhone oder für Android. Dort liegen alle seine Karten an einem Ort. Eine eigene App unter deinem Café-Namen gibt es nicht. Und wer gar nichts installieren will, speichert die Karte in Apple Wallet oder Google Wallet.

Was kostet Treuli für ein kleines Café?

Der Free-Tarif ist dauerhaft 0 € bis 10 Kunden und ideal zum Ausprobieren. Für ein Café mit regelmäßiger Stammkundschaft ist der Starter-Tarif passend: 39 €/Monat, bis 250 Kunden, inkl. Auswertungen und Kampagnen per E-Mail; Wallet ist in jedem Tarif dabei. Business mit bis 2000 Kunden und 5 Standorten: 99 €/Monat.

Kann ich das Treueprogramm auf To-Go-Becher beschränken?

Nein. Treuli errechnet Punkte aus der Bon-Gesamt­summe (Punkte pro Euro), etwa über den TSE- bzw. RKSV-QR-Code der Kasse. Eine automatische Unterscheidung nach Artikel­kategorie ist nicht Teil des Produkts. Behelfslösung: eine Kampagne für ein To-Go-Angebot (z. B. „To-Go-Woche: Kaffee im eigenen Becher 20 Cent günstiger“); Punkte gibt es dabei wie immer auf die Bon­summe.

Wie lange dauert die Einrichtung?

Nicht lange, es sind nur wenige Schritte. Logo hochladen, zwei bis drei Prämien definieren. Dann registrierst du deine Kasse einmal im Treuli-Admin, damit Treuli die TSE/RKSV-QR-Codes auf den Bons deiner Kasse nutzt, sofern deine Kasse sie druckt. Den QR-Code aus dem Dashboard druckst du als A6-Aufsteller für die Anmeldung aus und stellst ihn an den Tresen; Punkte kommen über den QR-Code auf dem Bon; druckt deine Kasse keinen, buchst du Punkte im Admin-Bereich oder gibst Sammel-QR-Codes aus. Kein Termin, keine Schulung nötig.

Ist das mit der DSGVO vereinbar?

Ja. Treuli hostet in der EU bei Hetzner, einem deutschen Anbieter; für Push-Mitteilungen, Wallet-Karten und den Spam-Schutz nutzen wir Dienste von Apple, Google und Cloudflare. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) ist inklusive. Die Registrierung beruht auf dem Vertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), eine Einwilligung holst du nur für Werbung ein, etwa für E-Mail-Kampagnen. Datenexport per Klick jederzeit möglich.

Der nächste Stammkunde war vielleicht schon da.

Gib deinen Kunden einen guten Grund für den nächsten Besuch.

  • Laden im App Store
  • Jetzt bei Google Play