In Kürze
- Digitales Punktesystem für saisonales Geschäft: QR-Code am Tresen, keine App-Installation nötig.
- Klassische Prämie: die 10. Kugel gratis. Das erhöht die Wiederkehr über die Saison hinweg merklich.
- Manuell ausgelöste Kampagnen (Hitzewelle, Saisonstart, Saisonende) gleichen regnerische Monate aus. Du entscheidest, wann der Push rausgeht.
- Kundenliste überdauert die Winterpause. Im März reaktivierst du gezielt, statt bei null zu starten.
- Free 0 € (bis 10 Kunden), Starter ab 39 €/Monat (bis 250 Kunden). DSGVO-konform, Hosting in Deutschland.
Keine Gastronomie-Sparte ist so brutal saisonal wie die Eisdiele. 28 bis 34 Wochen Umsatz, der Rest: geschlossen, Kaffee trinken, Maschinen warten, hoffen, dass April kein Schneemonat wird. In diesen sieben Monaten muss die Kasse das ganze Jahr finanzieren UND gleichzeitig eine Kundschaft aufbauen, die nächstes Jahr wiederkommt. Die Papierkarte schafft das nicht, sie verschwindet im November in der Jackentasche und taucht im Waschgang wieder auf. Eine Karte im Apple Wallet überlebt den Winter ohne Mühe.
Warum Eisdielen ein Treueprogramm brauchen
- Saisonbetrieb: Sieben Monate Umsatz, fünf Monate Stille. Ohne digitales Kundengedächtnis fängst du jedes Frühjahr wieder bei null an.
- Ein verregneter Juni kostet zweistellige Prozente. Gegensteuern geht nur, wenn du an 30°-Tagen spontan eine Push rausfeuern kannst, die deine Stammkundschaft wieder in die Stadt zieht.
- Die Familie, die letzten Sommer jeden Freitag Eis geholt hat, erinnert sich im April nicht zwingend an deinen Laden. Sie erinnert sich an "irgendeine Eisdiele in der Nähe".
Alle drei Probleme löst ein digitales System nicht von allein. Was es tut: Es gibt dir die Daten, um überhaupt reagieren zu können. Im März schickst du deiner Kundschaft eine Push, statt zu warten, dass sie zufällig vorbeikommt. An einem 32°-Tag feuerst du die Doppelpunkte-Kampagne manuell ab. Und die Familie, die im Juli wöchentlich kam, weiß im nächsten April noch, wer du bist.
So funktioniert Treuli für Eisdielen
- QR-Code am Tresen oder auf dem Bon. Ein Aufsteller neben der Kasse reicht. Hochphasen-fest: der Gast scannt selbst, während er auf seine Kugel wartet, null Zusatzarbeit für dich oder dein Team.
- Automatischer Punkte-Eintrag. Treuli errechnet Punkte aus der Bonsumme (konfigurierbar, Standard: 10 Punkte pro Euro) über den TSE- bzw. RKSV-QR-Code deiner Kasse. Kein Nachbuchen, kein manuelles Nachtragen.
- Kampagnen mit drei Klicks. Wetterwechsel, Saisonstart, Hitzewelle, Kampagnen startest du selbst aus dem Dashboard. Geburtstags-Bonuspunkte werden dagegen automatisch verbucht.
Einrichten dauert 15–30 Minuten. Reicht, wenn du dich an einem Abend vor Saisonstart dransetzt, statt im April noch Papierkarten zu drucken.
Prämien-Ideen, die in Eisdielen nachweislich funktionieren
Die 10. Kugel gratis
Der Klassiker, den jeder sofort versteht. Neun gescannte Bons, beim zehnten Besuch gibt es eine Kugel geschenkt. Funktioniert auch, wenn die Schlange bis auf den Gehweg reicht: Der Gast erklärt es sich selbst.
Bonus-Topping nach 5 Besuchen
Niedrig angesetzter Schwellenwert: Nach fünf Besuchen gratis Sahne, Streusel oder heiße Himbeere auf die Kugel. Schneller Erfolg für Neukunden, die im Mai anfangen und nicht bis September warten wollen, um mal was zurückzubekommen.
Familien-Becher-Rabatt zum Saisonstart
Ende März/Anfang April: Kampagne an die Vorjahreskundschaft mit "Wir sind wieder da, die ersten zwei Wochen 1 € auf jeden Familienbecher". Holt die Familien zurück, bevor sie sich erinnern, dass drei Straßen weiter auch ein neuer Laden aufgemacht hat.
Geburtstags-Bonus
Am Geburtstag automatisch 500 Punkte (Standard, konfigurierbar), die gegen einen Geburtstagsbecher eingelöst werden. Kinder feiern ihren Geburtstag gerne in der Eisdiele und posten es. Das Foto auf Instagram bekommst du geschenkt.
Saisonale Kampagnen-Playbook
Die Eisdielen-Saison hat klare Phasen. Jede will eigene Kampagnen:
- Saisonstart (März), Hitzewellen-Bonus, Saisonende-Abverkauf. Drei Momente, an denen du wach sein musst. Saisonstart (Ende März: "Wir sind wieder da, erste Kugel mit Bonuspunkten"). Hitzewelle (wenn der Wetterbericht 32° ansagt, schickst du manuell eine Doppelpunkte-Push raus. Treuli hat keine Wetter-Anbindung, aber du hast ja selbst ein Fenster). Saisonende (Oktober: "Letzte Kugel der Saison" mit Bonus auf Packungen für die Tiefkühltruhe zu Hause).
- Muttertag, zweiter Mai-Sonntag. "Bring deine Mama, beide sammeln doppelte Punkte." Einer der stärksten Eistage überhaupt, und die Mama-Tochter-Kombi lässt sich nicht übersehen.
- Sommerferien, Juli bis August. Familien sind sechs Wochen in der Stadt (oder gar nicht), je nach Region. Eine Kinderkugel-Kampagne ("jede 5. Kinderkugel: Sticker-Upgrade") macht dich zur Haus-Eisdiele der Nachbarschaft. Kinder nerven ihre Eltern, bis sie dahin wollen.
- Oktober-Abschied. Zwei Wochen vor dem Schließen: Bonus-Kampagne auf Literbecher zum Mitnehmen. Leute decken sich für die Tiefkühltruhe ein, du machst nochmal einen Umsatz-Peak, bevor der Rollladen runtergeht.
4 Praxis-Szenarien
1. Innenstadt-Eisdiele in Touristenlage
Touristen kommen einmal, nehmen eine Kugel und sind am nächsten Tag in Rom. Kampagnen an die gehen ins Leere. Die Trennlinie: Wer im Dashboard einen zweiten Scan hat, ist echte Stammkundschaft aus dem Stadtteil und bekommt die Hitzewellen-Push. Spart Budget und schärft die Wirkung.
2. Eis-Manufaktur mit Café und Torten
Punkte gelten auch auf Tortenbestellungen und Kaffee-Kugel-Kombis. Das verschiebt den Ganzjahresumsatz nach oben: Stammgäste kommen im November wegen Schwarzwälder Kirsch, weil sie noch Punkte aus der Augustsaison haben. Ohne Karte wäre der Winter tot.
3. Eisdiele direkt am Freibad
Kooperation mit dem Freibad: Saisonkartenbesitzer bekommen beim ersten Scan Bonuspunkte. Die Kassiererin im Freibad weist darauf hin. Du bekommst einen direkten Kanal in den Badestrom, ohne einen Flyer drucken zu müssen.
4. Nachbarschafts-Eisdiele mit vielen Familien
Eltern kommen nicht mit einem Kind, sondern meistens mit zwei oder drei. Kampagne "Zwei Kinderkugeln = Bonuspunkte" beschleunigt das Sammeln und macht den Besuch lohnenswerter als "nur schnell einmal". Die Karte landet im Handy der Mutter und bleibt da.
Preise & Start
Free-Tarif kostet 0 €, für Saisonbetriebe praktisch, weil du in den Wintermonaten ohnehin nichts zahlen würdest. Bis 10 aktive Kunden gratis, inklusive Kampagnen und QR-Codes. Wenn die Kundenliste wächst: Starter 39 €/Monat bis 250 Kunden inkl. Wallet; Business 99 €/Monat bis 2000 Kunden.
Features auf /features, Tarife auf /pricing. Registrieren unter tenant-register. In 20 Minuten hast du den ersten QR-Code zum Laminieren.
Referenzen
Wie digitale Kundenbindung in einem saisonalen Betrieb läuft, liest sich am Beispiel von Neis & Zapfen, einem Café-Betrieb, der mit Treuli seine Winter- und Sommer-Stammkundschaft separat steuert. Die Mechanik ist nahezu identisch zu einer saisonalen Eisdiele. Für den Marktüberblick: digitale Kundenkarten 2026.
Fünf Monate Pause sind zu lang, um sich die Stammkundschaft nur im Kopf zu merken. Wer im März zurückkommt, muss bis dahin noch wissen, dass du existierst. Das schaffst du nur mit einer Karte im Handy.


