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Punktesystem für Eisdielen: Gratis-Kugel als Prämie

Treueprogramm für Eisdielen: Saison-Kampagnen, Gratis-Kugel als Prämie, manuelle Kampagnen an Hitzewellen-Tagen. DSGVO-konform, App bleibt freiwillig.

Beispielprämie

Gratis-Kugel (etwa 2 €)

Ab 500 Punkten. Bei 10 Punkten pro Euro rund 50 € Umsatz, etwa 4 % Prämienwert.

Kostenlos starten

Free 0 € für bis zu 10 Kunden, Starter 39 € pro Monat.

Auf dieser Seite

In Kürze

  • Digitales Punktesystem für saisonales Geschäft: QR-Code am Tresen. Dein Gast muss nichts installieren. Wer will, holt sich die kostenlose Treuli-App.
  • Klassische Prämie: eine Gratis-Kugel ab 500 Punkten (bei 10 Punkten pro Euro rund 50 € Umsatz). Das erhöht die Wiederkehr über die Saison hinweg merklich.
  • Manuell ausgelöste Kampagnen (Hitzewelle, Saisonstart, Saisonende) gleichen regnerische Monate aus. Du entscheidest, wann der Push rausgeht.
  • Kundenliste überdauert die Winterpause. Im März reaktivierst du gezielt, statt bei null zu starten.
  • Free 0 € (bis 10 Kunden), Starter ab 39 €/Monat (bis 250 Kunden). DSGVO-konform, Hosting in der EU bei Hetzner, einem deutschen Anbieter.

Keine Gastronomie-Sparte ist so brutal saisonal wie die Eisdiele. 28 bis 34 Wochen Umsatz, der Rest: geschlossen, Kaffee trinken, Maschinen warten, hoffen, dass April kein Schneemonat wird. In diesen sieben Monaten muss die Kasse das ganze Jahr finanzieren UND gleichzeitig eine Kundschaft aufbauen, die nächstes Jahr wiederkommt. Die Papierkarte schafft das nicht, sie verschwindet im November in der Jackentasche und taucht im Waschgang wieder auf. Eine Karte im Apple Wallet überlebt den Winter ohne Mühe.

Warum Eisdielen ein Treueprogramm brauchen

  • Saisonbetrieb: Sieben Monate Umsatz, fünf Monate Stille. Ohne digitales Kundengedächtnis fängst du jedes Frühjahr wieder bei null an.
  • Ein verregneter Juni kostet grob geschätzt zweistellige Prozente. Gegensteuern geht nur, wenn du an 30°-Tagen spontan eine Push rausfeuern kannst, die deine Stammkundschaft wieder in die Stadt zieht.
  • Die Familie, die letzten Sommer jeden Freitag Eis geholt hat, erinnert sich im April nicht zwingend an deinen Laden. Sie erinnert sich an „irgendeine Eisdiele in der Nähe“.

Alle drei Probleme löst ein digitales System nicht von allein. Was es tut: Es gibt dir die Daten, um überhaupt reagieren zu können. Im März schickst du deiner Kundschaft eine Push, statt zu warten, dass sie zufällig vorbeikommt. An einem 32°-Tag schickst du die Hitzewellen-Kampagne manuell raus. Und die Familie, die im Juli wöchentlich kam, weiß im nächsten April noch, wer du bist.

So funktioniert Treuli für Eisdielen

  1. QR-Code am Tresen oder auf dem Bon. Ein Aufsteller neben der Kasse reicht für die Anmeldung, Punkte kommen über den QR-Code auf dem Bon, ohne QR-Code buchst du sie im Admin-Bereich. Hochphasen-fest: der Gast scannt selbst, während er auf seine Kugel wartet, null Zusatz­arbeit für dich oder dein Team.
  2. Automatischer Punkte-Eintrag. Treuli errechnet Punkte aus der Bon­summe (konfigurierbar, Standard: 10 Punkte pro Euro) über den TSE- bzw. RKSV-QR-Code deiner Kasse. Kein Nachbuchen, kein manuelles Nachtragen.
  3. Kampagnen mit drei Klicks. Wetter­wechsel, Saisonstart, Hitze­welle, Kampagnen startest du selbst aus dem Dashboard. Geburtstags-Bonuspunkte werden dagegen automatisch verbucht.

Das Einrichten geht in wenigen Schritten. Setz dich rechtzeitig vor Saisonstart dran, statt im April noch Papierkarten zu drucken.

Prämien-Ideen, die in Eisdielen gut funktionieren

Die Gratis-Kugel

Der Klassiker, den jeder sofort versteht: ab 500 Punkten gibt es eine Kugel geschenkt. Bei 10 Punkten pro Euro sind das rund 50 Euro Umsatz, bei einer Kugel im Wert von etwa 2 Euro also gut 4 % Prämienwert. Funktioniert auch, wenn die Schlange bis auf den Gehweg reicht: Der Gast erklärt es sich selbst. Treuli zählt Punkte pro Euro, nicht Besuche.

Bonus-Topping ab 150 Punkten

Niedrig angesetzter Schwellenwert: Ab 150 Punkten (rund 15 Euro Umsatz) gratis Sahne, Streusel oder heiße Himbeere auf die Kugel, ein Wert von etwa 50 Cent. Schneller Erfolg für Neukunden, die im Mai anfangen und nicht bis September warten wollen, um mal was zurückzubekommen.

Familien-Becher-Rabatt zum Saisonstart

Ende März/Anfang April: Kampagne an die Vorjahreskundschaft mit „Wir sind wieder da, die ersten zwei Wochen 1 € auf jeden Familienbecher“. Holt die Familien zurück, bevor sie sich erinnern, dass drei Straßen weiter auch ein neuer Laden aufgemacht hat.

Geburtstags-Bonus

Am Geburtstag automatisch 500 Punkte (Standard, konfigurierbar), die gegen einen Geburtstagsbecher eingelöst werden. Kinder feiern ihren Geburtstag gerne in der Eisdiele und posten es. Das Foto auf Instagram bekommst du geschenkt.

Kampagnen-Fahrplan durchs Jahr

Die Eisdielen-Saison hat klare Phasen. Jede will eigene Kampagnen. Die Kampagne kündigt dein Angebot an; Punkte rechnet Treuli automatisch auf die Bonsumme.

  • Saisonstart (März), Hitzewellen-Angebot, Saisonende-Abverkauf. Drei Momente, an denen du wach sein musst. Saisonstart (Ende März: „Wir sind wieder da, die erste Kugel der Saison geht aufs Haus“). Hitzewelle (wenn der Wetterbericht 32° ansagt, schickst du manuell eine Push mit deinem Hitze-Angebot raus. Treuli hat keine Wetter-Anbindung, aber du hast ja selbst ein Fenster). Saisonende (Oktober: „Letzte Kugel der Saison“ mit einem Angebot auf Packungen für die Tiefkühltruhe zu Hause).
  • Muttertag, zweiter Mai-Sonntag. „Bring deine Mama mit: Heute gibt es für jede Mama eine Waffel dazu.“ Einer der stärksten Eistage überhaupt, und die Mama-Tochter-Kombi lässt sich nicht übersehen.
  • Sommerferien, Juli bis August. Familien sind sechs Wochen in der Stadt (oder gar nicht), je nach Region. Eine Kinderkugel-Kampagne („jede 5. Kinderkugel: Sticker obendrauf“) macht dich zur Haus-Eisdiele der Nachbarschaft. Kinder nerven ihre Eltern, bis sie dahin wollen.
  • Oktober-Abschied. Zwei Wochen vor dem Schließen: Kampagne mit einem Angebot auf Literbecher zum Mitnehmen. Leute decken sich für die Tiefkühltruhe ein, du machst nochmal ordentlich Umsatz, bevor der Rollladen runtergeht.

4 Praxis-Szenarien

1. Innenstadt-Eisdiele in Touristenlage

Touristen kommen einmal, nehmen eine Kugel und sind am nächsten Tag in Rom. Kampagnen an die gehen ins Leere. Die Trennlinie: Wer im Dashboard mehrfach auftaucht, ist echte Stammkundschaft aus dem Stadtteil. Diese Gäste wählst du von Hand als Empfänger für die Hitzewellen-Push aus. Spart Budget und schärft die Wirkung.

2. Eis-Manufaktur mit Café und Torten

Punkte gelten auch auf Tortenbestellungen und Kaffee-Kugel-Kombis. Das verschiebt den Ganzjahresumsatz nach oben: Stammgäste kommen im November wegen Schwarzwälder Kirsch, weil sie noch Punkte aus der Augustsaison haben. Ohne Karte wäre der Winter tot.

3. Eisdiele direkt am Freibad

Kooperation mit dem Freibad: Wer seine Freibad-Saisonkarte zeigt, bekommt beim ersten Besuch einen einmaligen Sammel-QR-Code, den du vorher im Admin-Bereich erzeugt hast. Die Kassiererin im Freibad weist darauf hin. Du bekommst einen direkten Kanal in den Badestrom, ohne einen Flyer drucken zu müssen.

4. Nachbarschafts-Eisdiele mit vielen Familien

Eltern kommen nicht mit einem Kind, sondern meistens mit zwei oder drei. Kampagne „Ab zwei Kinderkugeln gibt es Streusel gratis obendrauf“ macht den Besuch lohnenswerter als „nur schnell einmal“. Die Karte landet im Handy der Mutter und bleibt da.

Preise & Start

Free-Tarif kostet 0 €, für Saisonbetriebe praktisch, weil du in den Wintermonaten ohnehin nichts zahlen würdest. Bis 10 Kunden gratis, inklusive Kampagnen, QR-Codes und Wallet. Wenn die Kundenliste wächst: Starter 39 €/Monat bis 250 Kunden; Business 99 €/Monat bis 2000 Kunden.

Alles, was Treuli kann, in der Funktionsübersicht, die Tarife auf der Preisseite. Danach kostenlos registrieren. Nach wenigen Schritten hast du den ersten QR-Code zum Laminieren.

Referenzen

Wie digitale Kundenbindung in einem saisonalen Betrieb läuft, liest sich am Beispiel von ’n Eis zapfen, einer Eisdiele in Mittelsachsen mit drei Standorten, in der die Gäste Punkte per Kassenbon sammeln. Für den Markt­überblick: digitale Kundenkarten 2026.

Fünf Monate Pause sind zu lang, um sich die Stammkundschaft nur im Kopf zu merken. Wer im März zurückkommt, muss bis dahin noch wissen, dass du existierst. Das schaffst du nur mit einer Karte im Handy.

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Der Free-Tarif ist dauerhaft kostenlos. Die bezahlten Tarife testest du 14 Tage lang, ohne Kreditkarte.

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Über den Autor

Daniel Gläser hat Treuli gegründet und entwickelt die Plattform mit Gläser IT-Solutions in Chemnitz. Er schreibt über Kundenbindung für lokale Geschäfte.

Alle Artikel von Daniel Gläser
FAQ

Häufige Fragen

Kurz beantwortet: was zu diesem Thema oft gefragt wird.

Lohnt sich ein digitales Treueprogramm bei einem nur 7-monatigen Saison­betrieb?

Ja, besonders dann. Das digitale Gedächtnis überdauert die fünf­monatige Winter­pause. Im März reaktivierst du deine Stammkundschaft per Push, statt im April bei null zu starten. Der Free-Tarif ist 0 €, also kein Risiko, auch wenn du im November bis Februar nichts verkaufst.

Wie zählen wir Kugeln in der Warteschlange, das muss schnell gehen?

Der Kunde scannt den QR-Code auf dem Bon selbst, während er bezahlt oder seine Kugel bekommt. Du als Betreiber machst gar nichts zusätzlich: kein Nachtragen, kein Nachfragen. Perfekt für die Hochphase an heißen Samstagen.

Kann ich bei einer Hitzewelle gezielt eine Kampagne ausspielen?

Ja, aber du feuerst die Kampagne selbst im Dashboard ab, wenn das Wetter passt. Treuli hat keine automatische Wetter-Anbindung: du entscheidest, wann die „Hitzewellen“-Push rausgeht und an welche Zielgruppe. Eine fertige Kampagne lässt sich nicht duplizieren; du legst sie jedes Mal neu an, den Text kopierst du dir aus deiner eigenen Vorlage.

Was passiert mit angesammelten Punkten über den Winter?

Das entscheidest du. Typische Einstellung: Punkte bleiben 12 Monate gültig. Kunden, denen im September nur noch wenige Punkte zur Gratiskugel fehlen, kommen im April deutlich eher zurück.

Ist das DSGVO-konform?

Ja. Hosting in der EU bei Hetzner, einem deutschen Anbieter (für Push-Mitteilungen, Wallet-Karten und den Spam-Schutz nutzen wir Dienste von Apple, Google und Cloudflare), Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) inklusive. Die Registrierung beruht auf dem Vertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), eine Einwilligung holst du nur für Werbung ein, etwa für E-Mail-Kampagnen. Datenexport jederzeit: Kundenliste als CSV, Transaktionshistorie als Excel-Datei. Für Saisonbetriebe relevant: Die Datenschutz­pflichten laufen auch außerhalb der Saison weiter, denn schon das Speichern der Daten ist eine Verarbeitung (Art. 4 Nr. 2 DSGVO).

Wie schnell geht der Start vor Saisonbeginn?

In wenigen Schritten, inklusive Logo, Prämien und QR-Code-Aufsteller. Praktisch heißt das: Richte alles vor Saisonbeginn ein, dann steht der QR-Code zum ersten Eistag auf dem Tresen.

Der nächste Stammkunde war vielleicht schon da.

Gib deinen Kunden einen guten Grund für den nächsten Besuch.

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