In Kürze
- Digitale Kundenkarte per QR-Code auf dem Bon, keine App-Installation nötig.
- Typische Mechanik: 5 % auf jeden Einkauf als Punkte, ab einem Schwellwert einlösbar.
- Black-Friday-VIP-Zugang für deine Stammkundinnen kostet dich nichts und bindet enorm.
- Kampagnen verschickst du manuell an ausgewählte Kundinnen im Dashboard. Kein Warenkategorie-Tracking, du entscheidest.
- Free 0 € (bis 10 Kunden), Starter ab 39 €/Monat (bis 250 Kunden). DSGVO-konform, Hosting in Deutschland.
Der stationäre Einzelhandel hat 2026 ein Problem, das sich in einem Satz beschreiben lässt: Die Kundin probiert bei dir an, und bestellt online. Die Innenstadtmiete zahlst du trotzdem. Wenn du nicht gezielt Stammkundinnen aufbaust, finanzierst du mit deinem Laden im Prinzip die Umkleidekabine für Zalando. Eine digitale Kundenkarte ist der einfachste Hebel, um genau diese Kundinnen zurückzuholen und sichtbar zu machen, wer überhaupt deine Stammkundschaft ist.
Warum Einzelhandel ein Treueprogramm braucht
- Die Kundin, die bei dir eine Jeans anprobiert und dann zuhause bei Zalando bestellt: Ohne einen Grund wiederzukommen, ist sie weg.
- Rabatt-Aktionen ziehen Menschen in den Laden, aber wenn 20 % im Schaufenster zum Dauerzustand werden, gewöhnt sich deine Kundschaft dran und zahlt nie wieder Vollpreis.
- Die klassische Papierkarte mit zwölf Pflichtfeldern landet bei zwei von drei Kundinnen im Müll, bevor sie die Ladentür verlassen.
Die drei Punkte greifen ineinander. Ein digitales Programm bindet gegen Online-Abwanderung, du kannst gezielt upsellen ohne Rabattschlacht, und die Anmeldung dauert 40 Sekunden statt zwölf Formularfelder.
So funktioniert Treuli für den Einzelhandel
- QR-Code an der Kasse. Entweder direkt auf dem Bon oder als Aufsteller daneben. Keine neue Hardware, keine Kassenumstellung, kein Extra-Schritt bei der Tagesabrechnung.
- Die Kundin scannt selbst. Im Browser öffnet sich die Progressive Web App. Zwei Sekunden, kein App-Store, kein "Passwort vergessen"-Kreislauf. Apple- und Google-Wallet ist optional.
- Kampagnen an ausgewählte Kundinnen. Im Dashboard siehst du Punktestände und Transaktionshistorie. Du schickst eine Kampagne an alle, an einen Standort oder an eine Liste, die du manuell zusammenstellst (zum Beispiel deine zwanzig Top-Kundinnen vor dem Kollektionsstart). Automatische VIP-Segmentierung gibt es bewusst nicht. Die Auswahl triffst du.
Branding, zwei Prämien, erster QR-Aufsteller ausgedruckt: unter 30 Minuten. Kein Vertriebler, keine Schulung.
Prämien-Ideen, die im Einzelhandel nachweislich funktionieren
5 % Bonus auf jeden Einkauf
Pro Einkauf 5 % des Bon-Werts als Punkteguthaben, zum Beispiel einlösbar ab 10 €. Keine Rabattschlacht im Schaufenster, aber ein Grund, beim nächsten Pulli wieder bei dir vorbeizuschauen statt bei H&M.
Geburtstags-Gutschein über 10 €
Läuft automatisch im Geburtstagsmonat los. Die Kundin holt den Gutschein ein, legt nochmal 60 bis 90 € oben drauf und refinanziert die 10 € ein paar Mal über.
Freundin-werben-Gutschein
Stammkundin bringt eine Freundin zum ersten Einkauf, beide bekommen 10 € Gutschrift. Günstiger als Instagram-Ads und kommt von einem echten Menschen, dem die Freundin vertraut.
VIP-Vorabend bei Black Friday
Deine Stammkundinnen dürfen schon Donnerstagabend ab 18 Uhr rein, eine Stunde vor dem offiziellen Start. Kostet dich nichts außer ein bisschen Personalzeit, sortiert aber die Premium-Slots für die Kundinnen, die dir am meisten bringen.
Saisonale Kampagnen im Einzelhandel
Der Einzelhandel lebt im Jahreszyklus. Wer die Peaks aktiv bespielt und die Täler bewusst dazwischen nutzt, macht am Jahresende den Unterschied:
- Black Friday, Weihnachten, Sommer-SSV, Winter-WSV. Vier klare Peaks im Jahr: Black Friday am letzten Novemberwochenende, Weihnachten im Dezember, Sommer-Schlussverkauf Juli/August, Winter-Schlussverkauf Januar/Februar. Deine Stammkundschaft bekommt einen Vorab-Push, Laufkundschaft nicht. So hat Treue einen sichtbaren Wert.
- Muttertag und Valentinstag. Eine Kampagne an deine männliche Stammkundschaft mit 10-Euro-Gutschein für den Geschenkeinkauf. Einlösequote: erfahrungsgemäss hoch. Der Bon beim Einlösen liegt überdurchschnittlich, weil Männer seltener und dann größer kaufen.
- Back-to-School im August. Familien-Kundinnen bekommen einen Push auf Kinderkategorien. Buchhandlung, Schuhgeschäft, Sportladen: spürbarer Hebel, weil Eltern ohnehin gezielt einkaufen gehen.
- Neukollektion vorab. Bei Mode-Boutiquen: Stammkundinnen sehen die neue Kollektion einen Tag vor offiziellem Launch. Exklusivität statt Rabatt, und die Teile mit den besten Größen sind schon weg, bevor die Laufkundschaft überhaupt kommt.
4 Praxis-Szenarien
1. Boutique mit Premium-Damenmode
Im Dashboard filterst du deine zwölf bis zwanzig Top-Käuferinnen nach Punktestand, schickst eine Einladung für einen Private-Shopping-Termin raus, bevor die neue Kollektion ins Schaufenster kommt. Ein Abend mit Sekt, drei Kundinnen pro Slot, persönliche Beratung. Kostet nichts außer einer Flasche Cava und bindet Kundinnen jahrelang.
2. Conceptstore mit wechselnden Pop-up-Marken
Die Kundenkarte gilt markenübergreifend. Wer bei der einen Pop-up-Marke punktet, sammelt bei der nächsten weiter. Die Hürde "kenn ich die Marke?" ist deutlich niedriger, wenn der Kauf trotzdem auf den gleichen Punktestand einzahlt.
3. Schuhgeschäft mit Kinder- und Erwachsenensortiment
Kinderfüße wachsen alle vier bis sechs Monate aus den Schuhen raus. Das ist der beste Frequenz-Treiber, den du kriegen kannst. Zum Schuljahresstart im August schickt deine Mitarbeiterin eine Kampagne an die Familien-Kundinnen: +50 Punkte auf den nächsten Kinderschuh. Die Mütter planen ihren Einkaufssamstag danach.
4. Buchhandlung mit Lese-Club
Doppel-Punkte auf Vorbestellungen. Gerade bei einem 28-Euro-Hardcover, bei dem die Kundin sonst überlegt "brauch ich das jetzt?", gibt der sichtbare Punktebonus den Ausschlag. Die Vorbestellung ist für dich Cash-in-Advance, für die Kundin ein kleiner Anreiz.
Preise und Start
Free 0 € dauerhaft bis 10 aktive Kundinnen, zum Ausprobieren. Starter 39 €/Monat bis 250 Kunden, inklusive Apple- und Google-Wallet, Analytics und Kampagnen. Business 99 €/Monat für bis zu 2000 Kunden und 5 Standorte, mit OAuth und priorisiertem Support. Für größere Filialketten Enterprise auf Anfrage.
Alle Features findest du auf /features, die Tarife unter /pricing. Registrierung: tenant-register. Unter 30 Minuten bis der erste QR-Aufsteller ausgedruckt ist.
Referenzen
Wie digitale Kundenbindung in einem inhabergeführten Betrieb läuft, siehst du bei Neis & Zapfen. Andere Branche, identische Kernmechanik: QR-Code auf dem Bon, Punkte, gezielte Push-Kampagnen. Für den Marktüberblick: digitale Kundenkarten 2026 im Vergleich.
Die Schaufensterdeko allein zieht 2026 niemanden mehr vom Sofa. Was zieht, ist ein Grund, gerade bei dir zu kaufen und nicht auf Amazon. Eine digitale Kundenkarte ist dieser Grund, konkret und messbar.


