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In Kürze
- Digitale Kundenkarte per QR-Code auf dem Bon. Deine Kundin muss nichts installieren. Wer will, holt sich die kostenlose Treuli-App.
- Typische Mechanik: 10 Punkte pro Euro (Treuli-Standard), ab einer Punkteschwelle einlösbar, etwa ein 10-€-Gutschein bei 2.000 bis 3.300 Punkten (3–5 % Rückfluss).
- Black-Friday-VIP-Zugang für deine Stammkundinnen kostet dich nichts und bindet enorm.
- Kampagnen verschickst du manuell an ausgewählte Kundinnen im Dashboard. Warengruppen wertet Treuli nicht aus, du entscheidest.
- Free 0 € (bis 10 Kunden), Starter ab 39 €/Monat (bis 250 Kunden). DSGVO-konform, Hosting in der EU bei Hetzner, einem deutschen Anbieter.
Der stationäre Einzelhandel hat 2026 ein Problem, das sich in einem Satz beschreiben lässt: Die Kundin probiert bei dir an, und bestellt online. Die Innenstadtmiete zahlst du trotzdem. Wenn du nicht gezielt Stammkundinnen aufbaust, finanzierst du mit deinem Laden im Prinzip die Umkleidekabine für Zalando. Eine digitale Kundenkarte ist der einfachste Hebel, um genau diese Kundinnen zurückzuholen und sichtbar zu machen, wer überhaupt deine Stammkundschaft ist.
Warum Einzelhandel ein Treueprogramm braucht
- Die Kundin, die bei dir eine Jeans anprobiert und dann zuhause bei Zalando bestellt: Ohne einen Grund wiederzukommen, ist sie weg.
- Rabatt-Aktionen ziehen Menschen in den Laden, aber wenn 20 % im Schaufenster zum Dauerzustand werden, gewöhnt sich deine Kundschaft dran und zahlt nie wieder Vollpreis.
- Die klassische Papierkarte mit zwölf Pflichtfeldern landet bei vielen Kundinnen im Müll, bevor sie die Ladentür verlassen.
Die drei Punkte greifen ineinander. Ein digitales Programm bindet gegen Online-Abwanderung, du kannst gezielt mehr verkaufen ohne Rabattschlacht, und die Anmeldung braucht nur wenige Felder statt zwölf.
So funktioniert Treuli für den Einzelhandel
- QR-Code an der Kasse. Punkte kommen über den QR-Code auf dem Bon, ein Aufsteller daneben dient der Anmeldung. Ohne QR-Code auf dem Bon buchst du Punkte im Admin-Bereich. Keine neue Hardware, keine Kassenumstellung, kein Extra-Schritt bei der Tagesabrechnung.
- Die Kundin scannt selbst. Sie öffnet deine Treuli-Seite im Browser und scannt dort den QR-Code auf ihrem Bon. Ein kurzer Scan, nichts zu installieren, kein „Passwort vergessen“-Kreislauf. Wer lieber eine App auf dem Handy hat, lädt sich die kostenlose Treuli-App. Eine eigene App unter deinem Ladennamen gibt es nicht, die braucht im Einzelhandel auch niemand. Apple- und Google-Wallet ist optional.
- Kampagnen an ausgewählte Kundinnen. Im Dashboard siehst du Punktestände und Transaktionshistorie. Du schickst eine Kampagne an alle, an einen Standort oder an eine Liste, die du manuell zusammenstellst (zum Beispiel deine zwanzig Top-Kundinnen vor dem Kollektionsstart). Eine automatische Einteilung in Kundengruppen gibt es bewusst nicht. Die Auswahl triffst du.
Branding, zwei Prämien, erster QR-Aufsteller ausgedruckt: in wenigen Schritten erledigt. Kein Vertriebler, keine Schulung.
Prämien-Ideen, die im Einzelhandel gut funktionieren
5 % Bonus auf jeden Einkauf
Pro Einkauf 5 % des Bon-Werts als Punkteguthaben, zum Beispiel einlösbar ab 10 €. Keine Rabattschlacht im Schaufenster, aber ein Grund, beim nächsten Pulli wieder bei dir vorbeizuschauen statt bei H&M.
Geburtstagsbonus mit passender Prämie
Am Geburtstag schreibt Treuli automatisch Punkte gut (Standard 500, einstellbar) und schickt eine Glückwunsch-Nachricht. Im Prämienkatalog legst du dazu eine Prämie an, etwa 10 € Nachlass auf den nächsten Einkauf. Die Kundin löst sie ein, legt nochmal 60 bis 90 € oben drauf und refinanziert die 10 € ein paar Mal über.
Freundin werben: Punkte für beide
Stammkundin gibt einer Freundin ihren Empfehlungscode. Meldet sich die Freundin damit an, bekommt die Stammkundin 100 Punkte und die Freundin 50 (Treuli-Standard, einstellbar). Günstiger als Werbung auf Instagram und kommt von einem echten Menschen, dem die Freundin vertraut.
VIP-Vorabend bei Black Friday
Deine Stammkundinnen dürfen schon Donnerstagabend ab 18 Uhr rein, eine Stunde vor dem offiziellen Start. Kostet dich nichts außer ein bisschen Personalzeit, reserviert aber die besten Zeiten für die Kundinnen, die dir am meisten bringen.
Saisonale Kampagnen im Einzelhandel
Der Einzelhandel lebt im Jahreszyklus. Wer die starken Zeiten vorbereitet und die Täler bewusst dazwischen nutzt, macht am Jahresende den Unterschied:
- Black Friday, Weihnachten, Sommer-SSV, Winter-WSV. Vier starke Zeiten im Jahr: Black Friday am letzten Novemberwochenende, Weihnachten im Dezember, Sommer-Schlussverkauf Juli/August, Winter-Schlussverkauf Januar/Februar. Deine Stammkundschaft bekommt einen Vorab-Push, Laufkundschaft nicht. So hat Treue einen sichtbaren Wert.
- Muttertag und Valentinstag. Eine Kampagne an Stammkunden, die du dafür von Hand auswählst, mit 10-Euro-Gutschein für den Geschenkeinkauf. Einlösequote: erfahrungsgemäß hoch, weil du die Auswahl selbst auf erfahrungsgemäß kauffreudige Stammkunden zuschneidest.
- Back-to-School im August. Stammkunden mit Kindern im Haushalt bekommen einen Push auf Kinderkategorien, den du dafür von Hand auswählst. Buchhandlung, Schuhgeschäft, Sportladen: spürbarer Hebel, weil Eltern ohnehin gezielt einkaufen gehen.
- Neukollektion vorab. Bei Mode-Boutiquen: Stammkundinnen sehen die neue Kollektion einen Tag vor dem offiziellen Verkaufsstart. Exklusivität statt Rabatt, und die Teile mit den besten Größen sind schon weg, bevor die Laufkundschaft überhaupt kommt.
4 Praxis-Szenarien
1. Boutique mit Premium-Damenmode
Im Dashboard wählst du deine zwölf bis zwanzig Top-Käuferinnen von Hand aus, schickst eine Einladung zu einem privaten Einkaufsabend raus, bevor die neue Kollektion ins Schaufenster kommt. Ein Abend mit Sekt, drei Kundinnen pro Termin, persönliche Beratung. Kostet nichts außer einer Flasche Cava und bindet Kundinnen jahrelang.
2. Conceptstore mit wechselnden Pop-up-Marken
Die Kundenkarte gilt markenübergreifend. Wer bei der einen Pop-up-Marke punktet, sammelt bei der nächsten weiter. Die Hürde „kenn ich die Marke?“ ist deutlich niedriger, wenn der Kauf trotzdem auf den gleichen Punktestand einzahlt.
3. Schuhgeschäft mit Kinder- und Erwachsenensortiment
Kinderfüße wachsen alle vier bis sechs Monate aus den Schuhen raus. Das ist der beste Grund für regelmäßige Besuche, den du kriegen kannst. Zum Schuljahresstart im August schickt deine Mitarbeiterin eine Kampagne an Stammkunden mit Kindern im Haushalt, die sie dafür von Hand auswählt: 50 Extrapunkte beim Kauf des nächsten Kinderschuhs. Die Eltern planen ihren Einkaufssamstag danach. Die Extrapunkte kündigst du per Kampagne an und buchst sie von Hand, denn automatisch rechnet Treuli Punkte nur auf die Bonsumme.
4. Buchhandlung mit Lese-Club
Vorbestellungen per Kampagne ankündigen. Gerade bei einem 28-Euro-Hardcover, bei dem die Kundin sonst überlegt „brauch ich das jetzt?“, erinnert die Nachricht im richtigen Moment; Punkte gibt es wie immer auf den Bon. Die Vorbestellung ist für dich Geld im Voraus.
Preise und Start
Free 0 € dauerhaft bis 10 Kundinnen, zum Ausprobieren. Starter 39 €/Monat bis 250 Kunden, inklusive Auswertungen und Kampagnen per E-Mail. Apple- und Google-Wallet gibt es in jedem Tarif, auch im Free-Tarif. Business 99 €/Monat für bis zu 2000 Kunden und 5 Standorte, mit OAuth und priorisiertem Support. Für größere Filialketten Enterprise auf Anfrage.
Was Treuli alles kann, findest du in der Funktionsübersicht, die Tarife auf der Preisseite. Danach kostenlos registrieren. Nach wenigen Schritten ist der erste QR-Aufsteller ausgedruckt.
Referenzen
Wie digitale Kundenbindung in einem inhabergeführten Betrieb läuft, siehst du bei ’n Eis zapfen. Andere Branche, identische Kernmechanik: QR-Code auf dem Bon, Punkte, gezielte Kampagnen. Für den Marktüberblick: digitale Kundenkarten 2026 im Vergleich.
Die Schaufensterdeko allein zieht 2026 niemanden mehr vom Sofa. Was zieht, ist ein Grund, gerade bei dir zu kaufen und nicht auf Amazon. Eine digitale Kundenkarte ist dieser Grund, konkret und messbar.
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Der Free-Tarif ist dauerhaft kostenlos. Die bezahlten Tarife testest du 14 Tage lang, ohne Kreditkarte.
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