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In Kürze
- Digitales Treueprogramm statt Papier: QR-Code auf dem Bon. Dein Gast muss nichts installieren. Wer will, holt sich die kostenlose Treuli-App.
- Typische Prämien: Gratis-Vorspeise ab etwa 2.000 Punkten, Geburtstagspunkte für einen Rabatt aufs Geburtstagsmenü, Happy-Hour-Aktion per Kampagne.
- Automatische Reservierungs-Erinnerungen (Standard 24 h vor Termin) senken die No-Show-Rate merklich.
- Kampagnen an alle Gäste, an einen Standort oder an manuell ausgewählte Kundinnen, die Trennung zwischen Mittags- und Abendgästen machst du selbst.
- Free 0 € (bis 10 Stammgäste), Starter ab 39 €/Monat (bis 250 Stammgäste), DSGVO-konform, Hosting in der EU bei Hetzner, einem deutschen Anbieter.
Restaurant ist schwerer als Café oder Bäckerei. Dein Gast kommt nicht täglich, sondern vier- bis sechsmal im Jahr, wenn es gut läuft. Das heißt: Du hast pro Jahr vier Chancen, dich zu merken. Papierkarten passen nicht ins Ambiente, das weiß jeder, der schon mal in einem halbwegs vernünftigen Laden gegessen hat. Papier neben dem Weinglas wirkt wie Fußgängerzonen-Pommes. Digital geht das dezent: Der Gast scannt beim Bezahlen am Tisch, das Service-Team muss nichts tun.
Warum Restaurants ein Treueprogramm brauchen
- Selbst deine besten Stammgäste kommen nur vier- bis sechsmal im Jahr. Ohne Kundendatei merkst du nicht, wenn jemand seit fünf Monaten weg ist.
- Mittagstisch und Abendgeschäft sind zwei verschiedene Läden mit den gleichen vier Wänden, eine Papierkarte kann das nicht trennen.
- No-Shows: Ohne Erinnerung erscheinen nach Erfahrungswerten (keine Studie) acht bis fünfzehn Prozent der Reservierungen nicht. Reservierungssysteme messen bei ihren Restaurants deutlich weniger, der Resos No-Show Index für Deutschland 1,3 % (August 2025 bis Juli 2026). Das Problem kennen trotzdem rund 87 % der 250 Betriebe einer Umfrage des DEHOGA NRW (Dezember 2025). Jeder leere Tisch am Samstagabend kostet dich 80 bis 200 Euro Deckungsbeitrag.
Die drei Probleme zusammen fressen einen relevanten Teil des Jahresumsatzes. Ein digitales Treueprogramm löst keines davon magisch, aber es gibt dir überhaupt erst die Daten, um gegensteuern zu können, ohne Kassentausch, ohne Mehrarbeit am Pass.
So funktioniert Treuli für Restaurants
- QR-Code auf dem Bon oder am Tisch. Viele Kassen drucken einen individuellen QR-Code am Bonfuß. Für die Anmeldung: ein dezenter Aufsteller am Tisch oder der Klassiker auf der Rechnungsmappe.
- Gast scannt selbst beim Bezahlen. Nichts zu installieren: Der Gast öffnet deine Treuli-Seite im Browser, registriert sich beim ersten Mal und scannt dort den QR-Code auf dem Bon. Die Punkte werden automatisch verbucht. Wer will, speichert sie in Apple oder Google Wallet oder nutzt die kostenlose Treuli-App.
- Kampagnen an ausgewählte Gäste. Im Dashboard siehst du Punktestand und Besuchshistorie deiner Gäste; Kampagnen schickst du an alle, an einen Standort oder an eine manuell ausgewählte Liste (z. B. alle Gäste mit Valentinstag-Reservierung). Feste Kundengruppen wie „Paare“ oder „Familien“ pflegt Treuli nicht, die Auswahl triffst du bewusst pro Kampagne.
Das Einrichten geht in wenigen Schritten, inklusive Logo und erster Kampagne. Dem Service-Team sagst du: „Wenn der Gast den QR auf dem Bon scannt, musst du nichts tun.“ Das war die Schulung.
Prämien-Ideen, die in Restaurants gut funktionieren
Gratis-Vorspeise ab 2.000 Punkten
Eine Vorspeise kostet dich deutlich weniger Wareneinsatz als ein Hauptgang, fühlt sich für den Gast aber nicht wie Resterampe an. Bei Treuli setzt du dafür eine Punkteschwelle von etwa 2.000 Punkten (200 € Umsatz, bei einer Vorspeise von 8 € rund 4 %). Ist sie erreicht, wird automatisch ein Gutschein ausgestellt, du musst im Service nichts ankündigen.
Geburtstags-Bonus
Am Geburtstag bekommt der Gast automatisch 500 Punkte gutgeschrieben (Standard, konfigurierbar) plus eine In-App-Benachrichtigung. Im Prämien-Katalog hinterlegst du z.B. einen Rabatt auf das Geburtstagsmenü. Niemand geht allein zum eigenen Geburtstagsessen, du holst in der Regel einen kompletten Tisch in den Laden.
Happy-Hour-Kampagne
Du schickst Montagvormittag eine Kampagne raus: „Diese Woche 17–19 Uhr Aperitif aufs Haus.“ Zieht die frühen Gäste in die Randzeit, bevor die Hauptwelle ab 19:30 reinläuft. Punkte gibt es dabei wie immer auf den Bon; zeitabhängige Punkte-Aktionen kennt Treuli nicht.
Valentinstag-Menü-Upgrade
Kampagne an alle Stammgäste mit Werbe-Einwilligung: „Buche zu Valentin und löse deine Punkte gegen ein Amuse-Bouche oder Dessert ein.“ Wirkt hochwertig, kostet dich fast nichts. Ein eigenes „Partner-Datum“-Feld pflegt Treuli nicht, die Kampagne geht breit raus, und wer sie braucht, nutzt sie.
Saisonale Kampagnen-Playbook
Das Gastro-Jahr ist berechenbar. Valentinstag, Muttertag, Silvester, Oktoberfest, jeder weiß, wann die fetten Tage kommen. Der Unterschied: Manche Wirte füllen die Reservierungsliste zwei Wochen vorher, andere stehen am Mittwoch davor noch mit halb leerem Buch da. Wer eine Kundenliste hat, verschickt den Push zehn Tage vor Valentinstag und hat Freitag schon ausgebucht.
- Valentinstag, Muttertag, Silvester-Menü, Oktoberfest. Die vier fetten Gastro-Termine: Valentinstag (Paare reservieren zwei Wochen vorher), Muttertag (Familien wollen Sonntagmittag, nicht 14:30 Uhr), Silvester (Menü-Reservierung geht schon im Dezember los), Oktoberfest (regional, aber heftig). Kampagne raus, wenn du spürst, dass die Vorbestellungen schleichen. Lieber zehn Tage zu früh als drei Tage zu spät.
- September, Oktoberfest-Zeit (regional). Push an alle Gäste, die im Vorjahr September-November da waren (über die Transaktionshistorie herausgesucht): „Unsere Oktoberfestkarte steht.“ Wer einmal wegen Schweinshaxe gebucht hat, bucht wieder.
- November, Abend mit Weinbegleitung. Einladung nur an Gäste mit 10+ Besuchen, die du über die Transaktionshistorie heraussuchst. Macht die dunklen Wochen vor dem Weihnachtsgeschäft planbar und signalisiert der Stammkundschaft, dass sie Stammkundschaft ist.
- Januar-Flaute. Nach Silvester kommt die Diät. Der Januar ist die Hölle für jeden Wirt. Kampagne „Komfort-Dienstag: Schmorgericht der Woche“ zieht Leute genau dann rein, wenn du sie am dringendsten brauchst. Punkte rechnet Treuli dabei automatisch auf die Bonsumme, nicht pro Gericht.
4 Praxis-Szenarien
1. Trattoria mit Familientradition
Geburtstags-Automation für alle gespeicherten Gäste: Am Geburtstag kommen automatisch 500 Punkte (Standard) und eine Glückwunsch-Nachricht. Italienische Familien reservieren Sonntagmittag zu viert bis zu sechst. Löst das Geburtstagskind die Punkte gegen 10 Euro Rabatt aufs Geburtstagsmenü ein, holt das einen Tisch mit 4–6 Personen rein. Rechnest du mit 30 Euro Bon-Durchschnitt pro Kopf, sind das 120–180 Euro Umsatz, der Rabatt refinanziert sich, bevor die Nonna das Tiramisu bestellt hat.
2. Mittagsbistro in Büronähe
Zwei Prämien-Ebenen parallel: Die „Hauptgang gratis“-Prämie ab etwa 4.000 Punkten (bei einem Hauptgang von 16 € rund 4 %) für den Mittagstischler, der zwischen 12 und 13 Uhr in der Schlange steht. Daneben eine hochwertigere Vorspeisen-Prämie für die Abendgäste. Der Gast wählt selbst, welche Prämie er einlöst. Eine automatische Trennung von Mittags- und Abendgästen kann Treuli nicht, aber das brauchst du auch nicht, denn wer mittags kommt, löst die Prämien ein, die zum Mittagstisch passen.
3. Restaurant mit wechselnder Karte
Wenn du vier Karten im Jahr fährst, willst du die Stammgäste zu jeder Neuerung reinholen. Kampagne „Unsere neue Herbstkarte“ an alle Gäste, die seit Juni mindestens einmal da waren (über die Transaktionshistorie herausgesucht). Kein Google-Ads-Budget, keine Flyer, einfach deine eigene Liste. Wer das Sommermenü mochte, will das Herbstmenü sehen.
4. Event-Restaurant mit Reservierungsgeschäft
Das Buchungsmodul (auf Anfrage freischaltbar für 39 €/Monat, Reservierungen über Leistungen und Zeitfenster abgebildet) schickt 24 Stunden vor der Reservierung automatisch eine Erinnerung per E-Mail, in der App und als Push. Bei 60 Plätzen am Samstagabend kann das zum Beispiel heißen: statt acht No-Shows nur noch zwei. Die sechs zusätzlich besetzten Plätze rechnet sich jeder mit Bon-Durchschnitt und Wochenende selbst aus. Das ist Geld, das sonst unter der Woche fehlen würde.
Preise & Start
Free 0 €, bis 10 Stammgäste. Reicht zum Ausprobieren. Sobald die Liste wächst, ist Starter für 39 €/Monat bis 250 Stammgäste dran, inklusive Auswertungen und Kampagnen per E-Mail; Wallet gibt es in jedem Tarif. Business 99 €/Monat bis 2000 Stammgäste. Das Buchungsmodul (Tischreservierung über Leistungen und Zeitfenster abgebildet, mit automatischer Erinnerung, 0 % Provision) kostet 39 €/Monat extra, ist im Enterprise drin. Im Monatstarif nur ein Monat Mindestlaufzeit, keine Hardware, keine Berater-Termine.
Was Treuli alles kann, findest du in der Funktionsübersicht, die Tarife auf der Preisseite. Danach kostenlos registrieren. Nach wenigen Schritten steht der erste QR-Code.
Referenzen
Einen Einblick in die Praxis bietet die Referenz ’n Eis zapfen. Auch wenn es kein klassisches Restaurant ist, läuft dort eine identische Mechanik mit Stammgäste-Bindung und Kampagnen. Für den Anbietervergleich: digitale Kundenkarten 2026.
Wenn du deinen Mittwoch-Stammgast nur daran erkennst, dass er immer den gleichen Tisch nimmt, fehlt dir die halbe Karte. Eine Kundenliste ist 2026 kein Luxus mehr, sondern das Minimum, ohne das du gegen Ketten und Lieferdienste unnötig schlecht dastehst.
Mit Treuli umsetzen
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Der Free-Tarif ist dauerhaft kostenlos. Die bezahlten Tarife testest du 14 Tage lang, ohne Kreditkarte.
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