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Kurz gesagt
- Eine Google-Wallet-Kundenkarte ist die digitale Treuekarte deines Geschäfts in der Wallet-App von Android-Handys, gleich neben Bordkarte und Bahnticket.
- Es gibt zwei Wege dorthin: die Google Wallet API selbst anbinden (Entwicklungsarbeit, Issuer-Konto, Freigabe durch Google) oder eine fertige Lösung nutzen, die das übernimmt.
- Mit Treuli ist Wallet automatisch dabei, einschalten musst du nichts. Die Karte zeigt den Punktestand und aktualisiert sich automatisch.
- Wallet-Karten sind in allen Treuli-Tarifen enthalten, inklusive eigener Farben und Logo.
- Für iPhone-Nutzer gibt es das Gegenstück in Apple Wallet: Apple-Wallet-Anleitung.
Was ist eine Google-Wallet-Kundenkarte?
Google Wallet ist die Brieftaschen-App auf Android-Handys. Dort liegen Zahlungskarten, Bordkarten, Tickets und eben auch Kundenkarten. Google beschreibt den Zweck so: Kundenkarten sollen Nutzern helfen, ihre Punkte aus einem Treueprogramm schneller zu nutzen, und die Brieftasche entlasten.
Für dich als Ladeninhaber heißt das: Deine Karte ist dort, wo Kunden ohnehin ihre wichtigen Karten suchen. Niemand muss in einer Schublade nach der Papierkarte kramen oder eine eigene App für deinen Laden öffnen.
Eine gute Wallet-Karte zeigt auf einen Blick:
- Name und Logo deines Geschäfts,
- den aktuellen Punktestand,
- einen Code, über den die Karte am Tresen erkannt wird.
Der entscheidende Unterschied zur Papierkarte: Der Punktestand ist immer aktuell. Wird ein Bon gescannt oder eine Prämie eingelöst, ändert sich die Karte von selbst.
Zwei Wege zur Karte
Weg 1: Die Google Wallet API selbst anbinden
Google stellt für Kundenkarten eine eigene Schnittstelle bereit. Der Weg dorthin sieht laut Google-Dokumentation so aus:
- Issuer-Konto anlegen in der Google Pay & Wallet Console, mit einem Google-Konto und dem öffentlichen Namen deines Unternehmens.
- Technische Anbindung über die REST-API (für Web, E-Mail und SMS) oder das Android-SDK. Dafür wird die Google Wallet API in der Google Cloud Console aktiviert.
- Karten gestalten und ausgeben: eine Kartenvorlage für dein Programm, dazu eine Karte pro Kunde.
- Freigabe beantragen: Neue Konten starten im Demo-Modus. Karten gehen dann nur an Administratoren, Entwickler und Testkonten. Für alle Kunden braucht es die Freigabe zur Veröffentlichung.
Dazu kommt der laufende Betrieb: Punktestände müssen bei jeder Buchung an Google übertragen werden, Karten brauchen Pflege, Schlüssel und Zugänge müssen sicher verwaltet werden.
Für wen das passt: Unternehmen mit eigener Entwicklungsabteilung und einem bestehenden Kundensystem, das angebunden werden soll.
Weg 2: Eine fertige Lösung nutzen
Anbieter digitaler Kundenkarten haben die Anbindung bereits gebaut. Du legst dein Programm dort an, und die Wallet-Karte entsteht automatisch mit. Das ist für die meisten lokalen Geschäfte der sinnvolle Weg: kein Entwickler, keine Konsole, keine eigene Freigabe.
Worauf du bei der Auswahl achten solltest, erklärt der Anbieter-Überblick zu digitalen Kundenkarten.
Schritt für Schritt mit Treuli
So kommt deine Kundenkarte mit Treuli in Google Wallet:
- Konto anlegen. Registriere dein Geschäft bei Treuli. Der Free-Tarif ist kostenlos und braucht keine Kreditkarte.
- Prämien und Punkte festlegen. Lege fest, wie viele Punkte es pro Euro gibt und was eine Prämie kostet.
- Branding einstellen. Lade dein Logo hoch und wähle deine Farben, das geht in jedem Tarif, auch im Free-Tarif. Die Wallet-Karte übernimmt den Look deines Geschäfts.
- Wallet ist schon dabei. Apple und Google Wallet sind bei Treuli automatisch aktiv, einschalten musst du nichts. Treuli richtet die Anbindung an Google automatisch ein, du brauchst kein eigenes Issuer-Konto.
- Testen. Öffne deine Treuli-Seite auf einem Android-Handy, tippe auf „Zu Google Wallet hinzufügen“ und sammle testweise Punkte.
Wie deine Karte aussehen könnte, kannst du vorher ausprobieren: digitale Stempelkarte erstellen.
Was deine Kunden sehen
Deine Kunden öffnen deine Treuli-Seite im Browser, zum Beispiel über den QR-Code am Tresen. Dort sehen sie ihre Punkte und den passenden Wallet-Button: Android-Nutzer „Zu Google Wallet hinzufügen“, iPhone-Nutzer „Zu Apple Wallet hinzufügen“. Am Desktop erscheinen beide.
Ein Tipp genügt, und die Karte liegt in Google Wallet. Eine eigene App müssen deine Kunden dafür nicht installieren. Wer mag, nutzt zusätzlich die kostenlose Treuli-App für iPhone und Android.
Nach jedem gescannten Bon und jeder eingelösten Prämie aktualisiert sich der Punktestand auf der Karte automatisch.
Kosten
- Eigene API-Anbindung: Die Google-Dokumentation nennt keine Gebühren für die Wallet-API. Die Kosten entstehen hier vor allem durch Entwicklung, Betrieb und Pflege.
- Mit Treuli: Wallet-Karten sind in allen Tarifen enthalten, auch im kostenlosen Free-Tarif. Eigene Farben und Logo gibt es ebenfalls in jedem Tarif, die aktuellen Preise stehen auf der Preisseite.
Fazit
Eine Google-Wallet-Kundenkarte bringt dein Treueprogramm dorthin, wo Android-Nutzer ihre wichtigen Karten ohnehin aufbewahren. Die eigene API-Anbindung lohnt sich nur mit Entwicklungsteam. Für die meisten Läden ist eine fertige Lösung schneller, günstiger und ohne Technikaufwand: Programm anlegen, fertig.
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